Geschichte der Leichtathletikabteilung | Meilensteine - in Arbeit ...

1. Geschichte der Abteilung

2. Wichtige Events unter Beteiligung des TuS

Quellen: Texte zur 150-Jahrfeier des TuS Iserlohn 1996, Erinnerungen von Richard Westerhoff, Jochen Kootz, Werner Glingener und Reinhold Berlin

50 Jahre Leichtathletik in Iserlohn : Bericht in der Westfalenpost 1955

 

1905: Start der Leichtathletik in Iserlohn

Gründung Rot-Weiß 05, Fußball und Leichtathletik

Dr. Karl Viering sprintete 1915 die 100 m in 11,1 Sek. und acht Jahre später wurde Walter Sondermann sogar mit 10,8 Sek. gestoppt.

 

1932 Gründung des ersten eigenen LA-Vereins: 'Rote Erde'

1932 schlossen sich die Iserlohner Leichtathleten in dem Klub 'Rote Erde' zusammen und machten schnell sich aufmerksam. Helma Wessel stieß 1938 die Kugel auf 13,46 m. Diese Weite ist heute noch Vereinsrekord und war lange Kreisrekord. Sie wurde Zweite bei den Europameisterschaften hinter Gisela Mauermeyer. Der Kriegsausbruch verhinderte Helma Wessels Teilnahme an den Olympischen Spielen 1940, für die der Iserlohner Fritz Graumann als Cheftrainer der Leichtathleten eingeplant war. Neben Carl Wiethoff war Eugen Richter als Trainer tätig, der auch der Partner von Helma Wessel war. Beide endeten tragisch. Helma Wessel in einer Anstalt und Eugen Richter erhängte sich 1946/47 in der Bergwerkstraße.

 

Ab 1946 nach dem 2. Weltkrieg

Die Trümmer des langen Krieges waren noch nicht beseitigt, da faßten Männer wie Fritz Graumann, Ernst Pfitzner und Josef Knubel neuen Mut und bauten im TuS Iserlohn eine Leichtathletik-Abteilung auf. Auf Druck der Besatzungsmacht wurden die verschiedenen LA-Vereine im TuS Iserlohn vereint. Die Athleten präsentierten sich schon bei den Westfalenmeisterschaften 1948 als erfolgreichster Verein.

Die Leichtathletik-Abteilung des TuS Iserlohn gehörte in den ersten 20 Jahren nach dem 2. Weltkrieg zumindest in Westfalen zur absoluten Spitze. Westfalenmeistertitel in der Männerklasse waren alltäglich, deutsche Meistertitel keine Seltenheit, und Funktionäre aus der Waldstadt spielten nicht nur auf Landesebene eine bedeutende Rolle.

Werner Lueg, 1952 Olympia-Dritter über 1500 m (damals schon für Gevelsberg startend), gewann 1949 im Waldlauf seinen ersten von drei deutschen Meistertiteln für den noch jungen Klub.

15 Jahre später gelang dem jugendlichen 800-m-Läufer Wolfgang Dierks das gleiche Kunststück. Zwischendurch sorgten Mittelstreckler Heinz Schlundt, der Großvater des späteren deutschen 800-m Champions Jussi Udelhoven, Hochspringer Alfred Dierks, Viertelmeiler Hans-Walter Friedrichs und diverse Staffeln für zahlreiche Erfolge von Landesebene an aufwärts.

Schon damals spann ein Mann die Fäden der bis 1979 über drei Jahrzehnte die Entwicklung der Iserlohner Leichtathletik maßgeblich beeinflussen sollte: Richard Westerhoff. Er war zeitweilig 2. Vorsitzender für das Schulsportwesen im DLV und damit nicht der einzige hochrangige Funktionär des Vereins. Jupp Knubel gehörte ebenso wie Kurt Hemmer zu den Mitbegründern des westfälischen und westdeutschen Leichtathletik-Verbandes, war lange Jahre Vorsitzender des FLVW. Diese Fußballer-und Leichathleten-Liaison war nicht zuletzt seine Idee. In Westerhoffs 'Amtszeit' fielen vier Westfalentitel in Folge der Fünfkampf-Mannschaft, Jürgen Reineckes Speerwurf-Herrschaft, die starken Sprintzeiten des späteren Triathlon-Pioniers Jochen Kootz (verstorben 2014), dann in den 70er Jahren überwiegend Erfolge auf den Mittel- und Langstrecken (u.a. Udo Porcher, Volker Teuscher, Wolfgang Kanig, Joachim Bauer, Wilfried Rotthaus, Gisela Schneider und der honduranische Marathonmann Clovis Morales).

Eines der größten Iserlohner Talente aller Zeiten war allerdings eine Hochspringerin: Sabine Serk. Sie sprang 1975 mit 1,78 m deutschen Schülerinnenrekord und wurde zwei Jahre später Dritte der Junioren-Europameisterschaften.
Der Mann der 'frühen 80er', das war eindeutig Hammerwerfer Jörg Schaefer, der sich unter Anleitung des früheren Olympiateilnehmers Hans Fasl zu einem internationalen Klassemann entwickelte und im Jahr seines Wechsels zum TV Wattenscheid 72,56 m zu Buche stehen hatte.

In den 80er Jahren prägten die Mittelstreckengruppe um Willi Schweer mit Heinz-Jürgen Böhle, Joachim Schweer, Reinhold Berlin, Alexandra Sünning, Beatrix und Regina Neuhaus und Christiane Rosemund sowie die Sprinter und Techniker um Stefan Trebels wie Henning Treude, Ralf Hoffmann, Mark Kusche und Kirsten Lückenbach die Ergebnislisten mit einer Reihe von Vereinsrekorden, die bis heute Bestand haben.

Fortsetzung folgt ... (u.a. zur LG Iserlohn-Hennen, zur LG Iserlohn-Letmathe sowie zur LG iserlohn)

 

Events unter Beteiligung des TuS Iserlohn

1987  

Stadioneinweihung 'Hember-Süd'

Volle Ränge und hochklassig besetzte Wettbewerbe kennzeichneten die Eröffnung des Leichtathletik-Stadions am Hemberg-Südhang am 28. Mai 1978.

 

Veranstaltung: Kinder stark machen - zusammen mit dem DLV und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

mit Harald Schmid, weitere Infos: www.kinderstarkmachen.de

     
2002

DLV-Veranstaltung: Leichtathletik in Aktion am 29.05.2002 in Iserlohn mit Ingo Schultz und Katchi Habel
Es waren ca. 600 Kinder der Grundschulen beteiligt.

-> Artikel: 10 Jahre LA in Aktion -> Artikel: Veranstaltung in Iserlohn

2005 Int. Deutsche Leichtathletik Hochschulmeisterschaften im Hembergstadion - Ausrichter: BiTS Iserlohn und LG Iserlohn
2009

DLV-Veranstaltung: DLV-Bewegungscamp mit ca 1.200 Teilnehmern

-> Artikel im Archiv/IKZ-online

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